Die Heimat der Diskusfische ist der Amazonas mit seinen zahlreichen Nebenflüssen. Es gibt dort Schwarzwasser-, Klarwasser-, Weißwasser- und Mischwasserzonen. Obwohl es sich um recht unterschiedliche Gewässer handelt, weisen die Biotope der Diskusbuntbarsche einige gemeinsame Kennzeichen auf. Das sind im Durschnitt eher hohe Wassertemperaturen, ein niedriger bis sehr niedriger Leitwert und ein pH-Wert, der in der Regel im schwach sauren bis sauren Bereich liegt. Der Name Diskus bezieht sich auf die charakteristische Form dieses Fisches. Er erinnert auf den ersten Blick an eine senkrecht gestellte runde Scheibe, ähnlich dem Wurfgerät der Leitathleten. Die Größe der meisten erwachsenen Diskusfische liegt etwa zwischen 13 und 18 cm, von der Maulspitze bis zum Schwanzende gemessen. Die Ernährung der Diskusfische in der Natur zu untersuchen ist aus verschiedenen Gründen nicht einfach. Nach den Untersuchungen von Geisler fand sich in den Mägen der Tiere ein Gemenge aus roten Mückenlarven, Larven von Eintagsfliegen, kleinen Borstenwürmern und weißen Mückenlarven. Für die Auswahl des geeigneten Futters für Aquarientiere sollte man solche und ähnliche Nahrung auf jeden Fall berücksichtigen.
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